Am 12.November 2009 startet der Film „2012“, in dem Roland Emmerich angebliche Prophezeiungen der Maya aufgreift und daraus ein bildgewaltiges Weltuntergangsspektakel inszeniert. Und er ist nicht der einzige, der solche Ängste schürt: Längst häufen sich im Netz die Beiträge zu einem Untergang oder „Weltensprung“ am 21. Dezember 2012. Erste „Survivalists“ machen bereits wieder mobil. Aber was ist dran an diesen Szenarien? Gibt es wirklich Gründe zur Besorgnis?
Die Szenarien sehen den Auslöser der Katastrophe meist im Weltraum: Je nach Ausprägung sorgt eine besondere planetare oder galaktische Konstellation für das Ende, ein verheerender Sonnensturm oder auch die Beinahe-Kollision mit einem bisher unentdeckten „Planeten X“. Auch ein Polsprung, die Umkehrung des irdischen Magnetfeldes, wird postuliert.
Astronomen und Geoforscher allerdings schütteln ob dieser teilweise abenteuerlichen und jeglicher wissenschaftlichen Basis entbehrenden Theorien den Kopf. Und auch Maya-Forscher sehen keine Belege für eine Untergangs-Prophezeiung. Einzig der jetzige Zeitabschnitt im Mayakalender ändert sich am 21. Dezember 2012 – ein Phänomen ähnlich wie bei uns der Millenniumswechsel 1999/2000. |