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Montag, 15.03.2010
Das Schwerpunktthema der Woche
Mythos „2012“
Die Maya, der 21. Dezember 2012 - und die Fakten
2012 - was haben die Maya wirklich dazu gesagt?
2012 - was haben die Maya wirklich dazu gesagt?
© geneinfrei

Am 12.November 2009 startet der Film „2012“, in dem Roland Emmerich angebliche Prophezeiungen der Maya aufgreift und daraus ein bildgewaltiges Weltuntergangsspektakel inszeniert. Und er ist nicht der einzige, der solche Ängste schürt: Längst häufen sich im Netz die Beiträge zu einem Untergang oder „Weltensprung“ am 21. Dezember 2012. Erste „Survivalists“ machen bereits wieder mobil. Aber was ist dran an diesen Szenarien? Gibt es wirklich Gründe zur Besorgnis?

Die Szenarien sehen den Auslöser der Katastrophe meist im Weltraum: Je nach Ausprägung sorgt eine besondere planetare oder galaktische Konstellation für das Ende, ein verheerender Sonnensturm oder auch die Beinahe-Kollision mit einem bisher unentdeckten „Planeten X“. Auch ein Polsprung, die Umkehrung des irdischen Magnetfeldes, wird postuliert.

Astronomen und Geoforscher allerdings schütteln ob dieser teilweise abenteuerlichen und jeglicher wissenschaftlichen Basis entbehrenden Theorien den Kopf. Und auch Maya-Forscher sehen keine Belege für eine Untergangs-Prophezeiung. Einzig der jetzige Zeitabschnitt im Mayakalender ändert sich am 21. Dezember 2012 – ein Phänomen ähnlich wie bei uns der Millenniumswechsel 1999/2000.

Inhalt:
Der Untergang
Die Endzeitszenarien im Film „2012“ und anderswo
„13.0.0.0.0“
Der Maya-Kalender und die Zeitenwende
Wende, Ende oder nichts Besonderes?
Was die Maya über den „Übergang“ dachten
„Der dunkle Weg“
Maya, Milchstraße und Konstellationen – die Mythen
Milchstraßen-"Pfad" jedes Jahr
Die astronomischen Fakten
Planeten des Unheils
Wie wahrscheinlich ist eine fatale „Konjunktion“?
Sturm von der Sonne
Katastrophenauslöser Sonnenaktivität?
Polsprung
Wird sich das Magnetfeld der Erde umpolen?
Planetarer Querschläger
Unheil durch den angeblich "verborgenen" Planet Nibiru?
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